Lieben, weil man „muss“? Fantastische Eltern-Kind-Beziehungen (Diandra Linnemann)

Beim Nornennetz geht es gerade um die Liebe. Die romantische Liebe ist schon ausreichend abgehandelt, behaupte ich** mal (als Person mit nur einer einzigen, schwarzen, verkümmerten romantischen Ader im Leib, aus der es staubt). Aber wir wissen ja alle, dass das nicht die einzige Form von Liebe ist. Was ist etwa mit der Liebe zwischen Geschwistern, der Liebe zu einem Haustier oder einer besonderen Zimmerpflanze – oder eben, und darum soll es heute gehen – der Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern?

Wie passen Eltern in Bücher? (Grafik: Elenor Avelle)

Spross und Stamm?

Das Spannende an der Eltern-Kind-Beziehung ist vor allem die Tatsache, dass man sich weder Eltern noch Kinder aussucht und ihren Entwicklungen, obwohl man sie natürlich auch beeinflusst, wenig entgegenzusetzen hat. Oft sind Enttäuschungen vorprogrammiert, genau wie Auseinandersetzungen, wenn die Kinder älter werden und eigene Vorstellungen und Ideen ausprobieren.  Nie tun die Kinder das, was man ihnen sagt, immer wissen sie alles besser. Und nie haben die Eltern Verständnis für ihre Kinder, diese lästigen alten Spießer. Trotzdem sind Eltern und Kinder im Notfall automatisch für einander da. Wie sieht das in der Welt der Phantastik aus?

Wo sind die Eltern?

Zunächst einmal: Eltern sind grandios unterrepräsentiert. Wenigstens in den Büchern, die mir spontan einfallen. Vor allem in fantastischen Geschichten sind sie oft merkwürdig abwesend. Entweder der Protagonist ist ein Waisenkind, wurde praktischerweise für die Ferien irgendwohin verschifft oder die Eltern werden einfach eben mal höchstens am Rand erwähnt, weil sie zum Beispiel als Pirat und Südseekönig unterwegs sind oder viel arbeiten. Wesentlich seltener kommen Eltern vor als: Ratgeber, Pflasteraufkleber, Retter, Kleidungskäufer, Beschützer oder Ernährer. Also all die Dinge, die Eltern idealerweise im Alltag erfüllen. Vor allem in Büchern für ein jüngeres Publikum fällt die Abwesenheit von Eltern natürlich auf, denn in Kinderbüchern ist die Protagonistin üblicherweise selbst etwa im Alter der Leser. Warum, könnte man sich dann fragen, unterscheiden sich Realität und Fiktion in diesem Punkt so stark voneinander?

Methode?

Ich habe keine Antworten, aber Theorien: Etwa, dass man mit Waisenkindern eher Mitgefühl entwickelt, und das ist ein gutes Mittel, um Sympathien zu wecken. Oder die Tatsache, dass Kinder Eltern oft als Spielverderber erleben, die zu allem „nein“ sagen und einem alles verbieten, was Spaß macht oder zu einem Abenteuer führen könnte. Und zu guter Letzt geht es natürlich in Kinderbüchern darum, wie Kinder selbst Abenteuer erleben, da wären bestimmende Eltern eher ein Hindernis als eine Hilfe.

Eltern – so wichtig und doch so selten in der Literatur (Foto: Diandra Linnemann)

Große Kinder haben auch Eltern

Aber jetzt gibt es natürlich nicht nur Kinderbücher, und auch erwachsene Protagonisten haben, rein theoretisch, Eltern. Oder wenigstens Erzeuger. Für Erwachsene spielen Eltern oft im Alltag keine so zentrale Rolle mehr, aber die meisten von uns haben wahrscheinlich durchaus regelmäßig Kontakt mit ihren Eltern, sofern diese nicht gestorben sind. Manche leben sogar in ihrer Nähe, man hilft einander regelmäßig im Alltag oder holt sich bei den Älteren Rat. Und umgekehrt gilt das natürlich auch – ich bin bestimmt nicht die einzige, die ihrem Vater WhatsApp und Facebook erklärt. Auch wenn die erweiterte Familie, gesellschaftlich betrachtet, an Bedeutung verloren hat, pflegen die meisten von uns doch gute Kontakte zu ihren Eltern. Aber wie spiegelt sich das in der fantastischen Literatur wieder?

Literarische Vergessenheit

Spontan fallen mir in erster Linie Geschichten ein, in denen die Beziehung zu den Eltern problematisch ist. Entweder es geht um die Erwartungen, die die Eltern an die Protagonistin haben, oder um langjährige Konflikte, die im Hintergrund schwelen. Manchmal sind die Eltern auch schon gebrechlicher und stellen eine zusätzliche Aufgabe dar, um die man sich zu kümmern hat, während die Welt brennt und Kätzchen gerettet werden müssen.

Eine Sonderstellung nehmen übrigens Geschichten ein, in denen Eltern sich später als der große Gegenspieler herausstellen. Das fängt mit Märchen an, wenn Hänsel und Gretel von ihren Eltern ausgesetzt werden, setzt sich in Star Wars oder dem zweiten Teil von Guardians of the Galaxy fort und bietet reichlich Platz für Situationen, in denen der Protagonist sich sozusagen die Seele aus dem Leib reißen muss, um aus dem Schatten der Eltern zu treten, sich gegen sie zu erheben und so die Welt zu retten. Happy Ends sind unter diesen Umständen für die betroffene Familie eher selten.

Figuren mit Kindern?

Ebenfalls sehr selten, um es einmal von der anderen Seite zu beleuchten: Protagonisten mit eigenen Kindern. Und wenn sie Kinder haben, dann findet garantiert kein normaler Familienalltag mit schmutzigen Socken und hundert Variationen von „Du sollst dein Gemüse essen!“ statt, sondern die Kinder sind irgendwie schon vorhanden und stellen eine weitere Aufgabe dar, werden aber nicht als eigenständige Charaktere mit Plänen und Macken gezeigt. Sehr beliebt, gerade für Protagonistinnen, ist das Kind, das man kurz nach der Geburt schweren Herzens weggibt, um weiter die Welt retten zu können. Alle Vorteile der romantisierten Schwangerschaft mit einer Prise Tragik und keinerlei Langzeit-Verpflichtungen. Schließlich kann sie nicht gegen den finsteren Magier kämpfen, wenn sie gleichzeitig Windeln wechseln oder die Hausaufgaben ihres Sprösslings kontrollieren muss.

In Kinderbüchern treffen wir oft auf kleine Helden und Heldinnen ohne greifbare Eltern (Foto: Eva-Maria Obermann)

Möglichkeiten ausschöpfen!

Natürlich gibt es gerade im Bereich der phantastischen Literatur auch ganz andere Möglichkeiten, mit der Eltern-Kind-Beziehung umzugehen. Wie wäre es mit anderen Gesellschaftsformen? Vielleicht kennt der Protagonist seine Eltern gar nicht, weil alle Kinder vom Stamm, bei dem er lebt, gemeinsam aufgezogen werden? Oder die Erbfolge wird matrilinear festgelegt und Väter sind unwichtig, da man Vaterschaft nicht eindeutig nachweisen kann? Vielleicht spielt die Geschichte in einer futuristischen Gesellschaft, in der Schwangerschaft nur noch künstlich stattfindet und die Erbsubstanz sowieso optimiert wird, bis man keine genetische Herkunft mehr feststellen kann? Dann stellt sich natürlich die Frage, was stattdessen an die Stelle der Eltern-Kind-Beziehung tritt. Schließlich lebt niemand völlig isoliert. Die Beziehungen zu unserer Umwelt und unserer Familie prägen uns und beeinflussen auch, wie wir mit Konflikten umgehen. Also sind Eltern eigentlich die perfekte Zutat für ein rundes Abenteuer.

**Autorin des Textes ist Diandra Linnemann

Novizinnen fragen nach: Wie und wo schreibst du? (Anna Weydt)

Nachwuchs-Nornen können bei uns nicht nur reinschnuppern, sondern auch aktiv werden. Beispielsweise mit allerlei Fragen und einem Blogbeitrag. Heute hat Anna Weydt drei Nornen zu ihren Schreibgewohnheiten ausgequetscht. Wie ist das eigentlich so bei euch?

1. Du schreibst gerne, davon gehe ich aus. Aber was denn genau (Genre, Thema, Romane/Kurzgeschichten, …)?

Michelle Janßen
Ich schreibe am liebsten Urban Fantasy, Dystopien und Historienromane. Ich mag es sehr, mein Geschichtsstudium in meine Bücher einzubauen, was bei Historien und Dystopien sehr gut geht.

Eva-Maria Obermann
Da hast du mich schon. Ich probiere vieles aus. Wenn ein Thema mich begeistert, greife ich es auf. Ich fühle mich in der Fantastik sehr wohl, schreibe aber auch an ganz anderen Geschichten, die eher in den Bereich Gegenwartsliteratur passen, und ab und an auch eine Romanze, wobei ich da gerne gegen Klischees vorgehe. Kurzgeschichten und Romane haben ganz unterschiedliche Reize, aber ich arbeite gerne an beiden.

June Is 
Ich schreibe alles. Zumindest bisher. Am liebsten Urban Fantasy und Zwischenmenschliches in Kurzgeschichten (sofern das „kurz“ 20 Normseiten nicht überschreitet). Buchversuche bzw. das Beenden eines Romans scheiterten bisher an meiner Freude für Literaturwettbewerbe, die immer noch ein bisschen Vorrang haben.

2. Kam das Schreiben vor dem Lesen oder hast du dich erst in Geschichten fremder Autoren verloren, bevor du selber welche erfunden hast?

Michelle Janßen
Ich glaube das ging Hand in Hand. Geschichten schreiben hat mir schon immer Spaß gemacht, aber es war meine extreme Leseliebe, die mich auf die Idee gebracht hat, das als mehr als nur ein Hobby zu betrachten.

Eva-Maria Obermann
Beides kam miteinander. Ich habe mir schon immer Geschichten ausgedacht und erzählt. Mit 12 fing ich dann an, Gedichte zu schreiben und Kurzgeschichten, die ersten Romanmanuskripte hab ich später geschrieben. Geschichten von anderen Autoren finde ich immer wieder wichtig. Gute Romane können mich inspirieren, bei anderen denke ich einfach „das kannst du aber besser“ – und auch das ist Antrieb.

June Is
Ich würde sagen: beides gleichzeitig. Ich hatte der Welt seit dem Kindergartenalter viele Geschichten zu erzählen. Ob die das immer alle so interessiert hat, ist eine andere Geschichte.

3. Wie gehst du mit Schreibblockaden um? Hast du ein Patentrezept?

Michelle Janßen
Wenn ich merke, dass es nicht geht, lasse ich das Schreiben fürs erste sein. Wenn ich mich zu sehr pushe, verlängere ich die Blockade nur. Manchmal braucht das Gehirn einfach eine Pause.

Eva-Maria Obermann
Lesen, Ruhen, Haushalt. Beim Lesen komme ich oft auf neue, ganz andere Ideen. Auch das Lesen von Fachliteratur aus der Germanistik hilft mir da. Wenn ich mich ausruhe – und auch der Kopf Pause hat – können unbewusste Denkmuster sich entfalten. Der AHA-Effekt. So ähnlich funktioniert es auch mit dem Haushalt. Eigentlich bin ich in einer stupiden Arbeit gefangen und genau das bringt mir den Moment, wenn mein Hirn auf eine Lösung kommt. Allerdings brauche ich das zum Glück nicht so oft, was man an den Staubmäusen hier zählen kann.

June Is
Noch keine gehabt … kein Witz. Wenn der Flow kurzfristig stoppt, gehe ich chatten oder mache meine Nornenaufgaben. Ich habe auch kein Problem damit, drei Wochen gar nicht zu schreiben.

4. Wo ist dein absoluter Lieblingsplatz zum Schreiben, wenn du gerade nicht Zuhause oder in einem Café bist?

Michelle Janßen
Ich setzte mich gerne im Sommer an den Fluss, der direkt vor meiner Haustür fließt oder in den Wald. Dann schreibe ich natürlich per Hand.

Eva-Maria Obermann
Schwierig, ich schreibe meist zu Hause. Ansonsten bin ich nicht wählerisch. Sobald ich Stift und Papier hab, kann ich loslegen. Ob in der Uni oder im Zug, am Strand oder auf dem Berg, wenn ich die Möglichkeit habe, nutze ich sie.

June Is
An der Spree. Da kann man Berlins Facetten einatmen. Sowohl menschliche als auch Abgase. Hihi.

5. „Ein professioneller Schriftsteller ist ein Autor, der einfach nicht aufgegeben hat“ (Richard Bach) – stimmst du zu?

Michelle Janßen
Definitiv. Man scheitert dauernd, zweifelt an sich selbst, findet alles, was man geschrieben hat scheiße – das ist normal und da muss man durch. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das beim „Professionellen“ endet. Auch Leute, die mehrere Bestseller geschrieben haben, haben noch diese Zweifel. Ein professioneller Schriftsteller ist ein Autor, der an sich glaubt, nicht aufgibt und immer weitermacht, egal was passiert.

Eva-Maria Obermann
Absolut. Es gibt so viele Steine und Hürden. Schreiben muss sich entwickeln, vieles gehört in die Tonne und allein das Überarbeiten des eigenen Textes zeigt, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben, nur weil der erste Satz noch nicht perfekt ist.

June
Hm. Teils. Ich denke, es spielen mehrere Faktoren eine Rolle, besonders das Feilen am eigenen Stil. Und die Beobachtung des Marktes. Stil und aktuelle (Lese-)Trends = Professionalität. Ich hoffe, ich habe jetzt kein Geheimnis verraten.

Fragefreitag: Kommen in deinen Büchern Eltern zentral vor?

Gestern war Christi Himmelfahrt – vielen besser bekannt als Vatertag oder Herrentag – und übermorgen bereits wird Muttertag sein. Der ideale Zeitpunkt, um zu reflektieren, ob auch in unseren Büchern Mamas und Papas vorkommen, oder ob wir sie wenn, dann lediglich als Nebenfiguren zeigen. Macht mit und verratet uns unter #NornenFrageFreitag: Kommen in deinen Büchern Eltern zentral vor oder schreibst du eher kinderlose Figuren?

Schreiben mit Leidenschaft – wer braucht da Freizeit?

Cazze: Bei meinem aktuellen Projekt kommen die Eltern vor und sind so etwas wie Mini-Anthagonisten (Pubertät ist ja schließlich das, wo die Eltern schwierig werden ^^). In einem anderen Projekt sind eher die Großeltern wichtig und in meinen restlichen Projekten sind sie eher unwichtig bis nicht vorhanden.

Tiphaine Somer Elin: In meiner Serie kommt das Thema Eltern/Familie vor, allerdings zeigt sich das noch nicht oder eher unterschwellig.

Katharina Ushachov aka EvanescaIch habe es mit ambivalenten Elternfiguren. In meinen kommenden Verlagsdebüt muss die Mutter ihre Kinder weggeben, weil der Vater ein … (Spoiler). In „Zarin Saltan“ wächst Anna bei der Mutter auf, da der Vater sich direkt nach dem Einwandern in Deutschland aus ihrem Leben verzieht. In „Unparallel“ habe ich einen fragwürdig handelnden Stiefvater, eine am Rad drehende Prota-Mutter und etliche Mütter, die nicht klischeehaften Mutterbild entsprechen, das man oft in der Literatur hat: Entweder ist die Mutter mütterlich oder tot. Keine Ahnung, warum eigentlich. Meine eigenen Eltern sind wundervolle Menschen und ich hatte eine super Kindheit.

Michelle Janßen: Ich habe das Gefühl, dass fast alle Bücher mit Waisen arbeiten – mich eingeschlossen. Keiner meiner Protas hat Eltern, außer in meinen Kinderbüchern. Whoops.

Jana Jeworreck aka Moira: Ein Familienfluch, die Last des Erbes, und Blut sind zentrale Elemente meiner derzeitigen Trilogie. Auch, welche langfristigen Folgen die Fehlentscheidungen der Eltern und Großeltern für die Nachkommen haben können und wie die Figuren damit umgehen. Gewürzt mit Glaubensfragen und Magie ergibt das eine schöne explosive Mischung.

Laura Kier: Meine Protagonistin Adara aus „Perfektion – Die Veränderten“ ist schwanger – zählt das? 😉 Bislang sind die meisten Protagonisten zu jung für Kinder. Aber das ist eher Zufall. Eltern sind für meine Charaktere (und mich) dennoch wichtige, oft zentrale Figuren.

Diandra Linnemann: Das wechselt – in „Magie hinter den sieben Bergen“ spielt die schwierige Beziehung zwischen Helena und ihrer Mutter eine große Rolle. Vor allem unterschiedliche Lebensgeschichten und Erwartungen machen alles kompliziert. Meine nächste Protagonistin wird auf jeden Fall selbst Mutter sein, das ist zentraler Bestandteil der Geschichte.

Alexandra Bauer: Eltern sind immer dabei. Die gehören doch zum Leben auch dazu! Das wäre ja genauso, als würden die Kinder fehlen, dann habe ich auch keinen Prota 😉

Sarah König: Bisher habe ich zwar schon einmal von einem Vater (ein König) und einer Mutter (einer Königin) geschrieben, aber das war mehr, weil die Erben im Mittelpunkt standen. Ich denke bei meinen Büchern oft an „Sidekicks“, die ich im ersten Atemzug dann nutze und toll finde, aber leider im Laufe des Romans verliere, bis sie dann in der Überarbeitung rausfliegen. In meinen bisherigen Projekten wären das Kinder gewesen. Und fliegende Schweinedamen.

Karin (e.) Novotny alias EmmaN: Ich gebe zu ich schreibe über kinderlose Figuren. Die Nebenfiguren sind dafür mit Kindern gesegnet. Eltern kommen auch als Randfiguren vor. Mich interessiert mehr das Jetzt der Figuren, als ihre Familienkonstellation.

Anne Zandt aka Poisonpainter: Meine längeren Geschichten arten irgendwie immer recht schnell zu „Familien“geschichten aus, da will dann jeder noch so popelige Nebencharakter plötzlich ne Hintergrundgeschichte, die bitte auch noch erzählt werden soll und sowieso und überhaupt! Kurios ist auch, dass ich recht häufig tote Mütter habe … da bin ich entweder Märchen-geschädigt oder hab mich schon unterbewusst lange im Vorfeld darauf vorbereitet, meine eigene Mutter verhältnismäßig früh zu verlieren.

Jasmin Engel: Mir fällt bei der Frage gerade auf, dass Eltern in meinen bisherigen Romanen eher nebenbei vorkommen, nicht zentral.

June IsEltern haben bei mir immer sehr coole Rollen, wenn sie mal vorkommen. Tröster, Unterstützer, Seelenheiler.

Jule ReichertDas kommt ganz auf die Geschichte an. Der Protagonist meines All Age-Projektes hat beide Eltern – und ja, für einen Zwölfjährigen bedeutet das großes Konflikprotetial. Die Protagonistin meines Blogromans hingegen ist in einem Waisenhaus aufgewachsen, was auch einen roten Faden in der Geschichte bildert.

Das Nornennetz auf der BuchBerlin

Für manche Ankündigungen ist es nie zu früh. Unsere erste Messeteilnahme als Nornennetz auf der LBM hat uns wahnsinnig viel Spaß gemacht. Wir haben viel Zuspruch bekommen, Fans gefunden (oder sie uns) und das Messefiebert hat uns gepackt. Darum sind wir schon wieder mitten in der Planung und freuen uns ganz besonders, euch heute etwas verraten zu dürfen:

Das Nornennetz wird 2018 auf der BuchBerlin sein!

Am 24/25 November stellen in Berlin rund 280 unabhängige Verlage und Selfpublisher aus ganz Deutschland ihr Programm vor. Auch wir werden da sein und nutzen die Vorlaufzeit, um alles für euch zu planen. Tickets gibt es erst im Spätsommer, aber auch da haben wir eine Überraschung: wir werden zwei Tageskarten verlosen. Haltet unsere SoMes und natürlich auch den Blog dafür im Auge. Wir wollen die Karten wirklich nur an Leute vergeben, die unseren Accounts folgen und uns unterstützen.

Schreiben mit Leidenschaft – wer braucht da Freizeit?

Die BuchBerlin ist nicht die einzige Veranstaltung, auf der wir 2018 sein wollen, so viel sei schon mal gesagt. Bis das aber alles in trockenen Tüchern ist, basteln und planen wir eifrig weiter. Ihr kennt unsere Goodies und Überraschungen von der LMB. Was würde euch denn freuen, in Berlin wiederzusehen, oder habt ihr noch ganz andere Ideen? Hätte jemand Lust auf ein Meet & Greet oder gar einem Interview? Jetzt ist unser Terminplan noch übersichtlich, also schreibt uns einfach an.

Was werden wir machen?

Das verrate ich euch heute natürlich noch nicht alles. Nur so viel: Wir sind mal wieder höchstkreativ. Ein paar Dinge kennt ihr schon, doch auch Neues werden wir mitbringen. Dabei gehen wir über die Grenzen des Fantastischen hinaus. Da wir Nornen nicht nur Nornen sind, sondern oft auf vieles mehr, wird sich dieses Mehrsein auch in unseren Aktionen wiederspiegeln.

Lernt uns und unsere Ideen besser kennen und schaut an unserem Stand vorbei. Wir freuen uns auf euch und die anderen Aussteller.

Fragefreitag: Liebe und Fantasy – Yay oder Ney?

Der Wonnemonat Mai ist für uns eine Zeit, in der wir uns mit allerlei Romantik beschäftigen. Bevor wir uns da aber in die Materie stürzen, wollten wir erst mal wissen, wie unsere Nornen die Kombination Liebe und Fantasy so sehen. Und was meint ihr? Passen Liebe und Fantasy zusammen oder wird es dann nur ein großer Haufen Kitsch? Macht mit beim ersten #NornenFrageFreitag im Mai.

Braucht Fantasy von und über Frauen wirklich Liebe? (Grafik: Elenor Avelle)

Cazze: Liebe ist eine tolle Grundmotivation. Wenn sie dosiert eingesetzt wird (wie zum Beispiel in Harry Potter) dann ein Yay. Wenn sich die Hauptfigur über mehrere Bände nicht für ein Love-Interest entscheiden will, oder Storys á la „Er ist ein Arschloch, aber er ist sooooooo heiß“ dann ein riesengroßes Ney mit Weihwasser, Salz und Kreuz.

June Is: Eine Prise (!) Romantik schadet nie. Leider schütten die meisten ganze Säcke in die Stories, das finde ich etwas daneben.

Paula Roose: Was ist ein Buch ohne Liebe? Ich bin hoffnungslos romantisch.

Katharina Ushachov aka Evanesca: Ich bin unromantisch und froh über jedes Fantasybuch, das mal OHNE das lästige Liebesgedöns auskommt. Vor allem, weil ich sehr oft merke, dass die Liebesgeschichte nachträglich von der Marketingabteilung eines Verlags reingebracht wurde und sich nicht stringent und natürlich in die Handlung einfügt. Sowas hasse ich. Nichts gegen eine zarte, unterschwellig unter dem Plot pulsierende Liebesgeschichte wie in Der Stern von Erui von Sylvia Rieß, sowas liebe ich sehr. Es gibt so viele andere Dinge … Freundschaft, Loyalität, Verbundenheit … Warum muss es immer die romantische (oft erotische und oft heterosexuelle) Liebe sein? Und auch noch fast immer die auf den ersten Blick? Es gäbe so viele Möglichkeiten, deren Potenzial verschenkt wird.

Jule Reichert: So lange es plotrelevant ist und/oder Konflikt und Dynamik in die Geschickte bringt, gibt es von mir ein „Yay!“. Als Beiwerk zur Fantasy eignet sich Liebe genauso gut, wie andere zwischenmenschliche Aspekte (z.B. Freundschaft, Ängste, etc.). Das Liebesgedöns sollte allerdings nicht den Plot bestimmen, dann gibt es von mir ein klares „Ney!“.

Tiphaine Somer Elin: Liebe kann der Fantasy Flügel verleihen, aber sie sollte nicht den Horizont verdunkeln.

Eva-Maria Obermann aka Variemaa: Ich finde, Liebe gehört zum Leben einfach oft dazu und darf darum auch in jeder Art von Literatur vorkommen. Zum Thema gemacht werden oder gar zentral behandelt muss sie aber nicht permanent. Lieber ist es mir, sie ist sinnvoll eingesponnen.

Janna Ruth: „Every good story has a love story. It doesn’t matter what genre you are writing in. If it doesn’t have some form of love in it, it often falls flat. We would have trouble relating to it. Love is what touches us. It doesn’t have to be a passionate romance. It can come in the form of an old friendship or deep respect. But love and compassion for one another is what makes us human and any story without it, is missing something. That’s why all my plots, no matter how fantastic or adventurous they are, have a love story at its core. Nothing overbearing that smothers the other aspects, but something quiet that shows real strength, will hold it all together and leave you with a good feeling, even if the love is a tragic one. At least, you have felt the most powerful and fulfilling emotion of all.“ (Aus „Far Beyond Reality“ von Janna Ruth)“

Michelle Janßen: Ney. Ich habe langsam genug davon, dass jedes Buch im Regal eine Liebesgeschichte beinhaltet. Fantasy ohne Romantik scheint nicht zu existieren, weswegen ich stark dafür plädiere, dass man mehr unromantische Fantasy schreiben sollte.

Jana Jeworreck aka Moira: Nur, wenn es nicht ausschließlich darum geht! Der Plot und die Fantasywelt sollten auch ohne Lovestory reizvoll sein und funktionieren.

Laura Kier: Romantasy? Bitte nicht! Ich mag keine Liebesromane, da brauch ich dann auch keine versteckten Liebesromane in der Fantasy. Ich habe nichts dagegen, wenn eine Lovestory mit drin ist, komme aber sehr gut ohne klar. Ich gehöre definitiv nicht zur Fraktion „in jedem Buch muss Liebe vorkommen“.

Diandra Linnemann: Solange die Liebe realistisch beschrieben ist, habe ich nichts dagegen, auch wenn mich Geschichten, in denen die Liebe das zentrale Element ist, selten ansprechen.

Alexandra Bauer: Öhm … 😀 Yay oder Ney?

Sarah König: Ein wenig Liebe hat noch niemandem geschadet.

Karin (e.) Novotny alias EmmaN: Liebe ist schon ok, aber bitte keine schwülstige endlose Romanze. Daher ein Yay.

Jasmin Engel: Vielleicht bin ich eine Romantikerin, aber eine Liebesgeschichte gehört für mich in jeden guten Roman, ob am Rande oder als Hauptsache, glücklich oder unglücklich. Für mich sollte es nur nicht das einzige Thema sein und nicht oberflächlich behandelt werden.

Ist es schwieriger, überzeugende queere Figuren zu schreiben als sich in Aliens und Drachen einzufühlen? Zum PAN Branchentreffen. (Deborah B. Stone)

Ist Fantasy politisch?
Soll sie es sein?
Und will sie es sein?

Dieser und anderer Fragen widmeten wir uns auf dem Branchentreffen der Phantastik-Autor*innen. Zum dritten Mal hatte der PAN (Phantastik-Autoren-Netzwerk E.V.) zu einer mehrtägigen Veranstaltung nach Köln geladen. Vom 19.-21.4. gab es vielfältige Vorträge und Panels mit Titeln wie „Macht und Märchen“,
„Rassismus-Sexismus-Homophobie – welche Verantwortung hat die Phantastik?“ und „Thor war kein Nazi“.

Ich** habe zusätzlich die Workshops  „LSTBIQ-Figuren schreiben“, „Kämpfe in der Phantastik“ und „Crowdfunding“ gewählt.

Im fantastisch Verfremdeten zeitgenössische Machtverhältnisse und Moral zu hinterfragen – das tat vielfach schon das (Kunst-)Märchen und die mythologisierende Malerei und Plastik. Bitterarme Eltern setzen ihre Kinder aus, Zwerg Nase wird lieber Kauffmann als eine (dumme) Gans zu heiraten und Herakles verlässt sich besser auf List als den Segen der Götter. Es gibt also eine lange Tradition der politischen Botschaften in Bezug auf Gesellschaft und Individuum im scheinbar gegenwartsentrückten, harmlosen, ja, kindlich verspielten Gewand.

Informationen, Austausch und Diskussionsrunden gab es für die Teilnehmer des PAN-Branchentreffens (Foto: Deborah B. Stone)

Ist das noch Kunst?

Auch heute bietet die Kunstfreiheit, die im deutschen Grundrecht sogar noch uneingeschränkter Schutz genießt als die Freiheit der Meinungsäußerung, ein großes Potential. Potential zur Kritik bestehender Verhältnisse und zum Entwurf einer Gesellschaft und diverser Identitäten jenseits der etablierten Norm. Doch ein Potential muss genutzt werden, um Wirkung zu entfalten.
Fantasy (und auch gerade Science Fiction) bietet per se einen großen Freiraum für Gesellschaftsentwürfe. Wir Autor*innen müssen uns hier nicht an historische oder zeitgenössische Realitäten halten.
Wir können eine ideale Welt erschaffen, in der Gesellschaft und Individuen frei sind von bestimmten Normen und Zwängen. Utopien erwecken Sehnsucht bei der Leser*in und vielleicht auch Hoffnung. Den Mut, Ideen zu entwickeln und diese auch individuell umzusetzen. Hoffnung ist das Gegenmittel zu Mutlosigkeit und Zynismus, die uns im Alltagstrott mit all seinen kleinen und großen Unrechtsstrukturen verharren lassen.

Die großen Utopien des Sozialismus sind gescheitert, doch die lebbaren Ideen eines Miteinander sind gefragter als je zu vor: Wie wollen wir in unserer Gesellschaft mit anders denkenden, anders glaubenden, anders lebenden, anders aussehenden, anders fühlenden (to be continued…) umgehen? Und: Wer sind eigentlich wir?
Ticken alle Vampire gleich? Sind alle Werwölfe böse und alle Feen gut? Und sprechende Tiere – sind die auch nur Futter?

Oder wir können genau diese Normen, Stereotype und Zwänge überspitzen und dystopische Romane, düstere Visionen der Zukunft entwerfen, die die Leser*in schaudern lassen: Steuern wir auf solch eine Gesellschaft zu? Wollen wir so leben und unseren Kindern/Töchtern so eine Welt hinterlassen? Von der Geburt im Reagenzglas an determiniert und bar jeglicher individueller Freiheit. Totale Überwachung und Optimierungswahn.

Weg vom Stereotyp

Wir Autor*innen können diese Gesellschaftsentwürfe mit Figuren, ja Heldinnen und Helden zu beleben, die mindestens ebenso divers sind wie unsere bestehende Gesellschaft. Weshalb sollten wir, wie gerade auch im phantastischen Film so oft geschehen, Stereotype und Klischees noch überhöhen? Müssen die edlen Elben hellhäutig, die bösen Orkbarbaren dunkelhäutig sein? Was zwingt uns zu dazu, eine hierarchisierte Zweigeschlechtlichkeit auch bei Androiden als selbstverständlich weiterzuschreiben? Hier, im Feld der phantastischen Literatur, bietet sich die einmalige Gelegenheit, vielschichtige Identifikationsfiguren zu schaffen, spannende Identitäten und nicht weniger spannende Beziehungsmodelle.

Neue Welten schaffen und die Stereotype der alten vergessen (Foto: Deborah B. Stone)

Das kann geistreich geschehen wie bei Ursula K. Le Guin, humorvoll wie bei Terry Pratchett oder frech wie bei Astrid Lindgren. Ich selbst hatte meine ersten Berührungen mit Fantasy durch die nordischen und griechischen Mythen aus Frauensicht (Avalon, Troja), nicht zu vergessen die Vielfalt auf dem Planeten Darkover, alle geschrieben von Marion Zimmer-Bradley. Das hat meinen Blick auf androzentrische Geschichte ganz unpädagogisch und phantasievoll geprägt.

Wunderbar auch, wenn die Phantastik ihren Leser*innen Identifikationsfiguren bietet, die sie in den anderen Genres nur wenig finden. Wir haben es in der Feder, sie alle zu erschaffen:

  • Vielfältige Identifikationsfiguren (zum Beispiel in Bezug auf sex, race, class, gender, handicap…)
  • Differenzierte Identitäten
  • Diverse Beziehungsmodelle
  • Sexuelle Bandbreite
  • Variationen innerhalb von Gruppierungen
  • Spannende Welten und Gesellschaften
Wir können natürlich auch reine Abenteuergeschichten mit einer Prise Magie schreiben. Zur Unterhaltung. Zur Weltflucht. Prinz gefunden. Happy End?

Dann jedoch sollte uns bewusst sein, dass wir als Autor*innen und unsere Leser*innen Teil sind eines diskriminierenden Systems.
Wenn wir uns nicht aktiv dagegen entscheiden und dagegen anschreiben, dann sind wir genau die Medien und unsere Leser*innen die Konsument*innen, die weiter Rassismus, Sexismus und Othering betreiben. Unter dem glänzenden Gewand der Historisierung, mit spitzen Ohren, hellhäutigen Feen und düsteren Bösewichten.

Und das, obwohl wir in unserem gewählten Genre alle Möglichkeiten zur Verfügung haben. Und diese Geschichten nicht wie angestaubte historische Abwandlungen oder belehrende zeitgenössische Jugendromane daher kommen. Nein, Fantasy richtet sich in seiner Emotionalität, in seiner Beschäftigung mit Definitionen von Gut und Böse, in seinen archetypischen Figuren direkt an die Seele der Leser*innen. Und hier kann sie Großes zum Keimen bringen.

Traurig deshalb, wenn sich Autor*innen eher zutrauen, sich in Elben, Orks, Drachen oder Cyborgs einzufühlen, als beispielsweise queere Identitäten zu schreiben.
Ist es die Angst, allein durch die Darstellung solcher Figuren Stereotype noch zu verfestigen? Ist es Bequemlichkeit, weil Feen keine empörten Leserinnen-Briefe schreiben oder ihre Buchkäufe einstellen? Sind Fantasy-Autor*innen fauler als andere, weil sie die Recherche oder den Austausch mit realen Menschen scheuen?

Reicht es, einfach die Hautfarbe, das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung auszutauschen? Eine Figur mit einem körperlichen oder geistigen Handicap auszustatten?

Es kann ein erster Schritt sein, neue Les- oder Sehgewohnheiten schaffen. Es schöpft das Potential jedoch bei weitem nicht aus und birgt die Gefahr, einfach ein Häkchen unter die Checkliste „Political correctness“ zu machen, ohne an die Substanz, die Inhalte, das Potential der Geschichte zu gehen. Figuren und Verhaltensweisen abseits der Norm als etwas Selbstverständliches darzustellen ist eine schöne Utopie. Schön und etwas flach. Wenn aber das Umfeld und der Weltenbau korrespondieren, wenn es stimmige Reaktionen auf den Austausch gibt, dann wird die Gesellschaft plastisch und differenziert und nur dann findet eine Auseinandersetzung statt – dort, wo es zählt: Bei der Leser*in selbst. Sie leidet und freut sich dann mit der Figur, ist empört, verstört oder stolz.
Und wird dann auch in ihrem Alltag vielleicht ein kleines Bisschen achtsamer und mutiger, entsprechend ihren ganz persönlichen Möglichkeiten.
Das ist nicht die große Politik. Das ist die Macht der Fantasie.

Unsere Norne Deborah B. Stone hat viel mitgenommen beim Branchentreffen des PAN (Foto: Deborah B. Stone)

Fazit

Nutzen wir unser phantastisches Potential!

Mein persönlicher Tiefpunkt bei der Veranstaltung: Die Abwehrhaltung auf die schlichte Frage: „Brauchen wir mehr starke weibliche Figuren?“

Meine persönlichen Highlights: All die diskutierfreudigen Autor*innen, Blogger*innen, Wissenschaftler*innen … – und als ich im Workshop zu „Kampfszenen in der Fantasy“ selbst ein echtes Schwert schwingen durfte.

Und: Als wir zu dem nüchternen Workshop-Thema „Crowdfunding“ in die Piratenlounge traten und auf Rumfässchen platz nehmen durften. Prost!

**Autorin des Beitrags ist Deborah B. Stone

Wann haben Autoren eigenentlich frei – Laura Kier

Frei? Was ist das? Kann man das … Die Frage, wann Autoren frei haben, ist überaus spannend. Ich** selbst bin nämlich seit längerem auf der Suche nach einer Antwort. »Frei haben« ist in meinen Augen auch eine Frage der Definition. Deshalb möchte ich mich einer möglichen Antwort aus zwei Richtungen nähern.

  1. Weg: Schreiben ist doch eh nur ein Hobby

Für Manche vielleicht. Für Außenstehende bestimmt. Für Autoren? Viele sehen das Schreiben von Romanen, Kurzgeschichten und anderen Texten zwar als einen angenehmen Aspekt der Freizeitgestaltung an, aber das heißt noch lange nicht, dass sie nur halbherzig schreiben würden. Ich kenne mehrere Autoren, die neben ihrem Brotjob ihre gesamte Freizeit nutzen, um Bücher zu veröffentlichen und ihren Weg zu finden. Ist das dann noch Freizeit? Je nachdem, wie man es sieht.

Schreiben mit Leidenschaft – wer braucht da Freizeit?

Texte schreiben macht Spaß, aber es ist auch harte Arbeit. Nicht immer wollen die Charaktere, wie wir wollen, ein Roman wird zum Teil mehrfach überarbeitet und dann gibt es auch noch unliebsame Dinge wie Schreibblockaden, Selbstzweifel und niederschmetternde Rezensionen. Hier ist der Pfad zwischen Freizeitaktivität und Arbeit sehr schmal. Aber ist alles, was Spaß macht auch gleichzusetzen mit Freizeit und »frei haben«?

  1. Weg: Freizeit beginnt da, wo etwas Spaß macht

Finde ich nicht. Nur weil mir mein Beruf Spaß macht, heißt es nicht, dass ich deshalb den ganzen Tag freie Zeit oder nichts zu tun hätte. Ganz im Gegenteil. Ich weiß meinen Tag sehr gut zu füllen (meine To-do-Liste wird niemals leer) und das heißt, ich muss ganz klare Prioritäten setzen. Texte wollen geschrieben und überarbeitet werden. Leser freuen sich über Rückmeldungen, die Social-Media-Kanäle sollen mit Inhalten bestückt werden und als Selfpublisher warten auf mich noch diverse andere Aufgaben, wie Bücher zur Veröffentlichung vorbereiten (Satz für Print-Exemplare, eBooks, Cover …), Informationen zu Distributoren vergleichen, rechtlich auf dem Laufenden bleiben und vieles, vieles mehr. Es ist harte Arbeit, aber es macht auch Spaß.

Ich bin jemand, der viel Abwechslung braucht und gerade deshalb liebe ich es, als Selfpublisher Bücher zu veröffentlichen. Es gibt so viele bunte Aufgaben und unterschiedlichste Fähigkeiten (Kreativität, technisches Wissen, biologisches Fachwissen …), die ich einsetzen kann. Dadurch habe ich noch einen weiteren Vorteil: Ich kann frei entscheiden, wann ich was mache und dadurch die jeweiligen Aufgaben an meine Tagesverfassung anpassen (für mich als chronisch Erkrankte die einzige Chance, auf eigenen Beinen zu stehen).

Kann Arbeit auch Freizeit sein? Für Autoren manchmal schon (Foto: Laura Kier)

Eine mögliche Antwort?

»Frei haben« wie ich es als Softwareentwicklerin nach der Arbeit oder im Urlaub kannte, habe ich als Autorin nie. Mein ganzes Leben dreht sich um Bücher. Entweder lese ich, denke über Ideen nach oder arbeite an deren Umsetzung. Bei einer Wanderung nehme ich neue Inspiration auf, im Café beobachte ich Menschen, um mehr über meine Charaktere zu lernen, und bei der Gartenarbeit kommen mir sowieso die besten Gedanken, um Plotprobleme zu lösen. In der Hinsicht habe ich nie »frei«. Aber ich kann unabhängig entscheiden, wann ich was tue und wie ich alles in meinen Tagesablauf integriere. Dazu kommt, dass ich meinen Arbeitsplatz selbst wählen kann. Einer meiner Lieblingsorte ist da definitiv unsere Terrasse.

Diese Freiheiten sind mir wichtiger, als nach acht Stunden Arbeitszeit den Stift fallen zu lassen und nach Hause zu gehen.

**Autorin des Beitrags ist Laura Kier

Fragefreitag: Welche*r ist dein*e liebste*r SP-Autor*in?

Im Mai wartet ein neues Monatsthema auf uns, aber nachdem wir uns den April über mit Selfpublishing beschäftigt haben, ist es nur legitim, einmal nachzufragen, wo alles richtig gemacht wird. Wir sind auf eure Empfehlungen gespannt und wollen wissen: Welche*r ist dein*e liebste*r SP-Autor*in (meine Güte, heute gibt es aber viele Sternchen). Macht mit unter #NornenFrageFreitag und verratet uns, wer im Bücherregal nicht fehlen darf.

Katharina Ushachov aka Evanesca: Klara Bellis. Sie ist leider viel zu unbekannt, dabei ist sie großartig. Ich liebe ihre „Trywwidt“-Reihe und ihren Humor!

Paula Roose: Liane Mars. Ihr „Band der Magie“ hat mich schlicht verzaubert. Inzwischen hat es ein Verlag übernommen.

Eva-Maria Obermann aka Variemaa: Sylvia Rieß‘ Stern von Erui-Reihe ist einfach ein grandioses Werk, das mich immer wieder erstaunt und fasziniert.

Janna Ruth: Debra Dunbar mit ihrer „Imp Saga“. Die mit viel Humor und Biss eine grandiose Geschichte über Engel, Dämonen und viele Zwischenformen erzählt.

Diandra Linnemann: Sabine Osman – und das sage ich nicht nur, weil wir auch privat befreundet sind. Ihre Fantasyromane sind abwechslungsreich und bearbeiten vertrautes Gelände auf neue Art. Außerdem sind ihre Frauengestalten aktiv und stark, ohne sich dabei in „Männer mit Brüsten“ zu verwandeln.

Alexandra Bauer: Da gibt s zu viele, um jetzt einzelne Personen hervorzuheben. Ich habe über das SP sehr viele tolle Kollegen und Kolleginnen kennengelernt!

Sarah König: Tanja Rast – ein hammer Output, man weiß immer (im jeweiligen Genre), was man bekommt, wenn man sich einen Rast vornimmt.

Barbara Weiß aka TheBlueSiren: Benjamin Spang – Für mich ein rundum Multitalent mit Humor und der richtigen Balance zwischen Werbung und Inhalten. Dazu Dark Fantasy mit starken Frauenfiguren und tollen Twists.

Karin (e.) Novotny alias EmmaN: Katrin Ils – Die „Unstern“ – Reihe. Gute Story, flott erzählt.

Irina Christmann: Für mich git es nicht DEN/DIE LieblingsautorIn, es gibt Bücher, die ich mag und AutorInnen die ich mag. Manchmal nicht beides gleichzeitig.

Die großen Nornen-Wanderbuch-Aktion zum Welttag des Buches

Der Welttag des Buches ist für uns Nornen ein besonderer Feiertag. Wir lieben es einfach, Geschichten zu spinnen und auf Papier zu bringen. Dieses besondere Kribbeln, wenn unser neustes Buch das Licht der Welt erblickt, ist einfach unvergleichlich. Für uns hat es auch immer etwas Magisches, vor allem aber sind darin Hoffnung und Möglichkeiten verborgen, unsere Kopfgeburten zu euch zu bringen, den Lesern.

Heute gibt es überall viele Bücher zu gewinnen, manchmal nur mit Kommentar, manchmal mit kleinen Aufgaben. Wir wollten mehr, als nur eine*n Leser*in glücklich machen. Umso schöner, wenn wir am Ende auch erfahren können, wie ihr das Buch gefunden habt und wo Schwachstellen entdeckt worden sind. Darum haben wir eine Aktion geplant, die euch und uns gleichermaßen freuen kann.

Die große Nornen-Wanderbuch-Aktion

Wir schicken einige unserer Nornenbücher auf Wanderschaft. Ihr könnt euch hier einfach bewerben und mitlesen. Die Autorin selbst schickt das Buch los zur ersten Lesestation, ihr habt dann vier Wochen Zeit (wenn es mal länger dauern sollte, kein Problem, aber sagt dann bitte hier oder direkt bei der Autorin Bescheid). Danach schickt ihr das Buch an die nächste Adresse und am Ende wird es wieder zur Autorin geschickt. Beim Lesen dürft ihr anstreichen und kommentieren, kleine Skizzen an den Rand malen oder auch Fragen stellen. Macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem, zu einem gelesenen Buch, in dem jeder die Eindrücke des anderen nachvollziehen kann. Und ja, wir freuen uns auch über Kritik, denn direkte Lesermeinungen bekommen Autoren ja doch selten. Ganz genial ist, wenn ihr nach dem Lesen irgendwo noch eine Rezension verfasst. (Das ist ein Wunsch von uns Autorinnen, aber kein Muss, um mitzumachen.)

Also nochmal in Kurzform:

-hier für das Wanderbuch bewerben, das ihr gerne lesen wollt

-Buch per Post bekommen

-(möglichst) innerhalb von 4 Wochen lesen

-an die nächste Adresse schicken

(-Rezension verfassen)

Außerdem: Bewerbungszeitraum ist ab heute für 14 Tage (bis zum 07.05.2018, 23:59), wir behalten uns vor den Zeitraum für ausgewählte Bücher zu verlängern.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihr dürft euch gerne für mehrere Wanderbücher bewerben, wenn ihr sicher seid, sie zeitlich einplanen zu können.

Welche Bücher stehen zur Auswahl?

Wir haben eine bunte Sammlung fantastischer Bücher. Von blutigen Zombie-Postapokalypsen zu romantischen Jugendromanen ist für jede*n etwas dabei.

Rabea Blue schickt den ersten Teil ihrer urban Fantasy Reihe Savers – und es gibt sie doch auf Reisen.

Rabea Blue schickt den ersten Teil ihrer urban Fantasy Reihe Savers – und es gibt sie doch auf Reisen. Rabea Blue schickt den ersten Teil ihrer urban Fantasy Reihe Savers – und es gibt sie doch auf Reisen. Rabea Blue schickt den ersten Teil ihrer urban Fantasy Reihe Savers – und es gibt sie doch auf Reisen. Was passiert mit uns nach dem Tod? Einige von uns bekommen die Chance, sich als Schutzengel zu beweisen. Doch auch das ist nicht immer einfach, wie der 16-jährige David erfahren muss…

Absurd-heiter wird es dagegen für alle, die sich für Diandra Linnemanns Andrea die Lüsterne und die lustigen Tentakel des Todes bewerben: „Kann Harzer Käse den Weltuntergang verhindern? Das hat Castingshows gerade noch gefehlt.“

Noch neu bei uns ist Felicity Green, die EICHENWEISEN – Das Geheimnis von Connemara 1 losschicken will. Dunkle und geheimnisvolle keltische Sagen, wilde irische Landschaften und eine verbotene Liebe. Als sie nach einem Unfall Erinnerungen aus einer anderen Zeit hat, macht sich Alice auf die Suche nach der Geschichte, von der sie schon lange ein Teil ist.

Noch neu bei uns ist Felicity Green, die EICHENWEISEN – Das Geheimnis von Connemara 1 losschicken will. Dunkle und geheimnisvolle keltische Sagen, wilde irische Landschaften und eine verbotene Liebe. Als sie nach einem Unfall Erinnerungen aus einer anderen Zeit hat, macht sich Alice auf die Suche nach der Geschichte, von der sie schon lange ein Teil ist.Noch neu bei uns ist Felicity Green, die EICHENWEISEN – Das Geheimnis von Connemara 1 losschicken will. Dunkle und geheimnisvolle keltische Sagen, wilde irische Landschaften und eine verbotene Liebe. Als sie nach einem Unfall Erinnerungen aus einer anderen Zeit hat, macht sich Alice auf die Suche nach der Geschichte, von der sie schon lange ein Teil ist.Noch neu bei uns ist Felicity Green, die EICHENWEISEN – Das Geheimnis von Connemara 1 losschicken will. Dunkle und geheimnisvolle keltische Sagen, wilde irische Landschaften und eine verbotene Liebe. Als sie nach einem Unfall Erinnerungen aus einer anderen Zeit hat, macht sich Alice auf die Suche nach der Geschichte, von der sie schon lange ein Teil ist.

Eine spannende Dystopie können die Leser*innen von Laura Kier bei Perfektion – die Veränderten genießen. Sei eine*r der Ersten, die mehr über die Welt von veränderten und unveränderten Menschen erfahren, deren Kampf ums Überleben von ihrem DNA-Potential abhängt.

Eine spannende Dystopie können die Leser*innen von Laura Kier bei Perfektion – die Veränderten genießen. Sei eine*r der Ersten, die mehr über die Welt von veränderten und unveränderten Menschen erfahren, deren Kampf ums Überleben von ihrem DNA-Potential abhängt.Eine spannende Dystopie können die Leser*innen von Laura Kier bei Perfektion – die Veränderten genießen. Sei eine*r der Ersten, die mehr über die Welt von veränderten und unveränderten Menschen erfahren, deren Kampf ums Überleben von ihrem DNA-Potential abhängt.Eine spannende Dystopie können die Leser*innen von Laura Kier bei Perfektion – die Veränderten genießen. Sei eine*r der Ersten, die mehr über die Welt von veränderten und unveränderten Menschen erfahren, deren Kampf ums Überleben von ihrem DNA-Potential abhängt.

Anna Kleve arbeitet gerade an einem neuen Cover. Es kann also sein, dass euer Wanderbuch ganz anders aussieht, als unser Bild, der Inhalt von Drachenwille ändert sich dadurch aber nicht – Gibt es etwas, für das du in Kauf nehmen würdest alle Menschen, die dir etwas bedeuten zu verlieren und für immer mit dem Schmerz des Verlustes zu leben? Könntest du diese Entscheidung treffen?

Anna Kleve arbeitet gerade an einem neuen Cover. Es kann also sein, dass euer Wanderbuch ganz anders aussieht, als unser Bild, der Inhalt von Drachenwille ändert sich dadurch aber nicht – Gibt es etwas, für das du in Kauf nehmen würdest alle Menschen, die dir etwas bedeuten zu verlieren und für immer mit dem Schmerz des Verlustes zu leben? Könntest du diese Entscheidung treffen?Anna Kleve arbeitet gerade an einem neuen Cover. Es kann also sein, dass euer Wanderbuch ganz anders aussieht, als unser Bild, der Inhalt von Drachenwille ändert sich dadurch aber nicht – Gibt es etwas, für das du in Kauf nehmen würdest alle Menschen, die dir etwas bedeuten zu verlieren und für immer mit dem Schmerz des Verlustes zu leben? Könntest du diese Entscheidung treffen?Anna Kleve arbeitet gerade an einem neuen Cover. Es kann also sein, dass euer Wanderbuch ganz anders aussieht, als unser Bild, der Inhalt von Drachenwille ändert sich dadurch aber nicht – Gibt es etwas, für das du in Kauf nehmen würdest alle Menschen, die dir etwas bedeuten zu verlieren und für immer mit dem Schmerz des Verlustes zu leben? Könntest du diese Entscheidung treffen?

Dreiland von Jana Jeworrek ist für alle Freunde von High Fantasy Epen ein Muss : „Umbra war der Tag und Vel war die Nacht. Ihr unendliches Wirken zeigte sich in Leben und Tod, Feuer und Wasser, Wärme und Kälte. Alles war in zwei Teilen zu erkennen: Jung und Alt, Freude und Leid, Liebe und Hass, Krieg und Frieden. Welches dritte Element sollte es denn da noch geben?“

Wer es lieber blutig und mit Zombies mag, darf sich Elenor Avelles Infziert – Geheime Sehnsucht nicht entgehen lassen. Charlie ist eine der letzten Überlebenden der Menschheit. Mit ihrer Machete kämpft sie gegen Infizierte und Plünderer. Der einzige, der wissen könnte, wieso sie sich nicht ansteckt, ist ein geheimnisvoller Fremder.

Wer es lieber blutig und mit Zombies mag, darf sich Elenor Avelles Infziert – Geheime Sehnsucht nicht entgehen lassen. Charlie ist eine der letzten Überlebenden der Menschheit. Mit ihrer Machete kämpft sie gegen Infizierte und Plünderer. Der einzige, der wissen könnte, wieso sie sich nicht ansteckt, ist ein geheimnisvoller Fremder.Wer es lieber blutig und mit Zombies mag, darf sich Elenor Avelles Infziert – Geheime Sehnsucht nicht entgehen lassen. Charlie ist eine der letzten Überlebenden der Menschheit. Mit ihrer Machete kämpft sie gegen Infizierte und Plünderer. Der einzige, der wissen könnte, wieso sie sich nicht ansteckt, ist ein geheimnisvoller Fremder.Wer es lieber blutig und mit Zombies mag, darf sich Elenor Avelles Infziert – Geheime Sehnsucht nicht entgehen lassen. Charlie ist eine der letzten Überlebenden der Menschheit. Mit ihrer Machete kämpft sie gegen Infizierte und Plünderer. Der einzige, der wissen könnte, wieso sie sich nicht ansteckt, ist ein geheimnisvoller Fremder.

Auch noch frisch im Netz ist Sabine Niedermayr. Sie arbeitet gerade an einer Neuauflage von Engelsmacht, kann also sein, dass euer Wanderbuch ganz anders aussieht, als unser Bild. Doch es geht immer noch um Kate, die mit dem unerwarteten Geständnis ihres besten Freundes eigentlich genug zu tun hat, doch plötzlich steht sie mitten in einer Prophezeiung um den nahenden Weltuntergang. Katastrophale Naturereignisse und ein rätselhafter Priester stellen sie vor die Aufgabe ihres Lebens.

Auch noch frisch im Netz ist Sabine Niedermayr. Sie arbeitet gerade an einer Neuauflage von Engelsmacht, kann also sein, dass euer Wanderbuch ganz anders aussieht, als unser Bild. Doch es geht immer noch um Kate, die mit dem unerwarteten Geständnis ihres besten Freundes eigentlich genug zu tun hat, doch plötzlich steht sie mitten in einer Prophezeiung um den nahenden Weltuntergang. Katastrophale Naturereignisse und ein rätselhafter Priester stellen sie vor die Aufgabe ihres Lebens.Auch noch frisch im Netz ist Sabine Niedermayr. Sie arbeitet gerade an einer Neuauflage von Engelsmacht, kann also sein, dass euer Wanderbuch ganz anders aussieht, als unser Bild. Doch es geht immer noch um Kate, die mit dem unerwarteten Geständnis ihres besten Freundes eigentlich genug zu tun hat, doch plötzlich steht sie mitten in einer Prophezeiung um den nahenden Weltuntergang. Katastrophale Naturereignisse und ein rätselhafter Priester stellen sie vor die Aufgabe ihres Lebens.Auch noch frisch im Netz ist Sabine Niedermayr. Sie arbeitet gerade an einer Neuauflage von Engelsmacht, kann also sein, dass euer Wanderbuch ganz anders aussieht, als unser Bild. Doch es geht immer noch um Kate, die mit dem unerwarteten Geständnis ihres besten Freundes eigentlich genug zu tun hat, doch plötzlich steht sie mitten in einer Prophezeiung um den nahenden Weltuntergang. Katastrophale Naturereignisse und ein rätselhafter Priester stellen sie vor die Aufgabe ihres Lebens.

Eine romantische urban Fantasygeschichte könnt ihr von Eva-Maria Obermann lesen: Zeitlose – Simeons Rückkehr. Sind es wirklich nur Träume, die Dora in eine andere Zeit führen, in das Leben von Nancea und Simeon? Als sie Simeons Augen in Nathan wiederfindet, gerät ihre ganze Welt ins Wanken. Was ist Wirklichkeit und was Traum?

Eine romantische urban Fantasygeschichte könnt ihr von Eva-Maria Obermann lesen: Zeitlose – Simeons Rückkehr. Sind es wirklich nur Träume, die Dora in eine andere Zeit führen, in das Leben von Nancea und Simeon? Als sie Simeons Augen in Nathan wiederfindet, gerät ihre ganze Welt ins Wanken. Was ist Wirklichkeit und was Traum?Eine romantische urban Fantasygeschichte könnt ihr von Eva-Maria Obermann lesen: Zeitlose – Simeons Rückkehr. Sind es wirklich nur Träume, die Dora in eine andere Zeit führen, in das Leben von Nancea und Simeon? Als sie Simeons Augen in Nathan wiederfindet, gerät ihre ganze Welt ins Wanken. Was ist Wirklichkeit und was Traum?Eine romantische urban Fantasygeschichte könnt ihr von Eva-Maria Obermann lesen: Zeitlose – Simeons Rückkehr. Sind es wirklich nur Träume, die Dora in eine andere Zeit führen, in das Leben von Nancea und Simeon? Als sie Simeons Augen in Nathan wiederfindet, gerät ihre ganze Welt ins Wanken. Was ist Wirklichkeit und was Traum?

Ein fantastisches Jugendbuch gibt es von Lara Lorenz. Wächter der Magie – der Weise Stein handelt von Mel, die einfach nur normal sein möchte. Aber das ist schwierig, wenn man von einem Elf verfolgt wird und Frösche sich auf dem Schreibtisch neben den Hausaufgaben materialisieren.

Paula Rooses Drachenschuld darf auch auf Reisen: Ira steht vor der Erfüllung ihres Traumes. Doch sie vermasselt es, und gerät auf der Suche nach Wiedergutmachung in einen Drachenbann. Vom bösartigen Zauber befallen, ist sie zu jedem Opfer bereit – bis sie selbst zum Opfer wird.

Paula Rooses Drachenschuld darf auch auf Reisen: Ira steht vor der Erfüllung ihres Traumes. Doch sie vermasselt es, und gerät auf der Suche nach Wiedergutmachung in einen Drachenbann. Vom bösartigen Zauber befallen, ist sie zu jedem Opfer bereit – bis sie selbst zum Opfer wird.Paula Rooses Drachenschuld darf auch auf Reisen: Ira steht vor der Erfüllung ihres Traumes. Doch sie vermasselt es, und gerät auf der Suche nach Wiedergutmachung in einen Drachenbann. Vom bösartigen Zauber befallen, ist sie zu jedem Opfer bereit – bis sie selbst zum Opfer wird.Paula Rooses Drachenschuld darf auch auf Reisen: Ira steht vor der Erfüllung ihres Traumes. Doch sie vermasselt es, und gerät auf der Suche nach Wiedergutmachung in einen Drachenbann. Vom bösartigen Zauber befallen, ist sie zu jedem Opfer bereit – bis sie selbst zum Opfer wird.

Auch verschnürt wird Siiri Saunders

Filíns Reise, ein bildgewaltiges High-Fantasy-Abenteuer in einer sehr natürliche Welt. Ein Feenelf, ein Menschenmädchen und ein kniehoher Marienkäfer sind gezwungen, dem Bösen die Stirn zu bieten und könnten sich dabei nicht uneiniger sein, aber ihre Welten sind eng miteinander verbunden. Zu eng.

Selfpublishing – ein persönlicher Erfahrungsbericht (Moira aka Jana Jeworreck)

Die Veröffentlichung meines** Debütromans im Selfpublishing ist bereits einige Jahre her. Zunächst bewarb ich mich damit bei Verlagen und Agenturen. Ich erhielt nur vereinzelt Antworten ohne Ergebnis und da ich mein Buch nicht in der Schublade liegen lassen wollte, entschloss ich mich, es einfach selbst herauszubringen. Die überraschend positiven Reaktionen ermutigten mich, auch meine nächsten Bücher selbst zu veröffentlichen.

Jana Jeworrecks Roman Dreiland

Trotz der erfreulichen Erfahrungen will ich aber zunächst mit der Beschreibung der Schwierigkeiten beginnen, da es beachtenswerte Punkte des Selbstverlegens sind:

Alles in einer Person?!

Ich bin Autorin, Produzentin, Schriftsetzerin, Grafikerin, Marketing -und Presseagentin in Personalunion und finanziere mein Lektorat selber. Am Anfang ist es unglaublich stressig, anstrengend und nicht immer perfekt, alles selber zu machen und vor allem finanzieren zu müssen. Jeder der Tätigkeiten wird in der Regel von Profis ausgeführt. Für eine Einzelperson ist das auf dem Niveau nicht zu leisten oder, wenn man es gar nicht selber macht, nur schlecht zu finanzieren.

Man reibt sich an den Hürden der Professionalität auf und der Frage, was von all den Informationen eigentlich Priorität hat.

Wähle deine Zielgruppe genau! Mach das Cover gefälligst gefällig. Schreib einfach, aber nicht zu einfach. Sei preiswert und sag es jedem, aber verkaufe dich nicht unter Wert. Lass dir von Lesern sagen, was ihnen gefällt und was nicht und dann halte dich dran, aber zugleich sei du selbst und mach, wie du es meinst.

Ja was denn nun?

Wenn man also endlich diesen Eiertanz hinter sich hat, bekommt man für die Vielfachleistung, die man für den Preis eines Cocktails mit Schirmchen erbringt, noch große Skepsis entgegengebracht, weil man ja „nur“ selbst verlegt hat. Damit muss man umgehen lernen, wenn man sich als Selfpublisher versucht.

Die meisten der genannten Argumente sind auf der anderen Seite aber auch absolut positiv. Es ist wahnsinnig toll, alles selber machen zu können. Das „was“ und „wann“ sind deine Entscheidungen und es ist eine wundervolle Freiheit. Die meisten der weiter oben gelisteten Jobs bereiten mir Spaß. Neben dem Schreiben arbeite ich gern am Cover, verbinde Bilder mit Texthäppchen, bereite Posts für Facebook und Instagram vor und plane Aktionen. Alle Ideen, sofern nicht zu abstrus, kann ich im Selfpublishing zum Ausdruck bringen und das schnell.

Viele Nornen veröffentlichen (auch) als Selfpublisher

Erfolgserlebnis, hausgemacht

Besonders der letzte Punkt ist hervorzuheben. Man wartet nach Fertigstellung eines Projektes bei Verlagsbewerbungen häufig bis zu sechs Monaten oder sogar länger auf Antwort. Meistens erhält man noch nicht einmal mehr eine Absage. Solange liegt der Roman auf der Festplatte rum und – zumindest bei mir war es so – der eigene Antrieb, weiterzumachen, wird gehemmt

Im Weiteren liegt der Vorteil des Selbstveröffentlichens darin, dass Fehler, die ich selber mache, ich auch mit mir selber ausmache. Außerdem habe ich nach Kritik durchaus den Ehrgeiz, immer besser zu werden.

Selfpublishing ist der Preis der Freiheit. Man braucht hohe Motivation und auch Geschäftsverständnis. Man ist selbständig und muss sich dementsprechend fragen: Kann (und will) ich jeden Tag schreiben und mich verbessern und voranbringen und pushen und ein Projekt beenden? Oder werde ich aufgeben, wenn es nicht so läuft? Diese Entscheidung muss jeder für sich selber fällen.

Informieren!

Durch viele Angebote im Internet kann man die eigene Fehlerquote langsam senken. Die Möglichkeiten sollte man jedoch immer auf Herz und Nieren prüfen, denn jede Fehlentscheidung kostet Zeit oder Nerven oder Geld, gerne auch mal alle drei Dinge gleichzeitig,

Nur Verlage können es sich leisten, eine große Menge hochwertiger Druck-Erzeugnisse und Werbematerialien zu produzieren und zu streuen. Auch die ausgearbeiteten Vertriebswege werden sicherlich noch eine ganze Weile in den Händen der Verlage bleiben, obwohl sich auch in diesem Bereich etwas tut. Zum Beispiel ist der Zugang zu guten Druckbüchern mit ISBN bereits erheblich leichter geworden.

Solange die Buchhändler allerdings für Selfpublisher nicht zugänglicher werden, wird Amazon seine Krakenarme weiter ausbreiten und Eigenverleger ansaugen, denn dort bekommt man für die ganze Arbeit und Eigenleistung wenigsten einen einigermaßen anständigen Geldanteil zurück.

**Autorin des Beitrags ist Moira aka Jana Jeworreck