Natalie Winter: Succubus und Incubus #Fabelwesen

Fast ist man geneigt zu behaupten, dass sich bei diesen dämonischen Wesen wie im echten Leben alles um Sex dreht, aber die Wahrheit liegt natürlich tiefer. Der Succubus und sein männliches Pendant, der Incubus, besuchen arglose Menschen während ihres Schlafs und paaren sich mit ihnen. Während der weibliche Dämon dem menschlichen Mann das Wertvollste stiehlt, was er zu bieten hat (nein, nicht das Gehirn, auch nicht den materiellen Reichtum), nämlich den Samen, scheint der männliche Dämon sich damit zu begnügen, der Frau erotische Träume zu schenken.

Das, was sowohl die mesopotamisch Lilu, die jüdisch-christliche Lilith als auch die mittelalterlichen Hexen und ihren Verkehr mit dem Teufel höchstpersönlich verbindet, ist die Angst vor der Sexualität, speziell vor der weiblichen. Indem der Akt mit dem wehrlosen Opfer vollzogen wird, ernähren sich die Dämonen von der menschlichen Energie. Die starke Ähnlichkeit zu Vampiren wird durch die Willigkeit der Menschen unterstrichen, mit der sie sich den verbotenen erotischen Gelüsten hingeben. Praktisch ist natürlich, dass man auf diese Weise jegliche Schuld von sich weisen kann: Ich kann nichts dafür! Es war ein Dämon, der mich in Versuchung geführt hat, und da ich noch nicht einmal bei Bewusstsein war, konnte ich mich leider auch nicht gegen die Sünde zu Wehr setzen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Incubus_(D%C3%A4mon)

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M. Stadelmann, A. Mirowna, B. Unghulescu, Mikaela Sandberg mit SCHWEIG STILL und IM RAUSCH bei Ullstein. Freie Autorin, Lektorin, Ex-Verlegerin, Hat das #nornennetz mitgegründet

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