Fragefreitag: Wer ist dein literarisches Vorbild?

Wenn ihr schreibt, habt ihr bestimmt das ein oder andere Vorbild in der Literatur. Vielleicht habt ihr das auch, wenn ich selbst nicht schreibt, aber eine Vorgehensweise, eine Geschichte hinter dem Geschriebenen oder schlicht den Stil bewundert. Darum fragen wir heute im #NornenFrageFreitag „Was ist dein literarisches Vorbild?“. Macht mit, hier oder auf den social media Kanälen.

Barbara Weiß aka TheBlueSiren: Michael Ende was die Verträumtheit angeht, Stephen King was die gruseligen Szenen angeht, Eva-Maria Obermann was die romantischen Szenen angeht.

Nike Leonhard: Rafik Schami, wegen der Leichtigkeit seiner Erzählweise. Carlos Ruiz Zafon, wenn es um den Umgang mit Drama und Klischee geht. Jane Austen für die Genauigkeit in den Details und Margareth Atwoot, wenn es darum geht, gesellschaftliche Fragen literarisch umzusetzen.

Jana Jeworreck aka Moira: Wegen ihrer historischen Beschreibungen, Gesellschaftsportraits, aber auch düsteren Romantik: Austen, die Bronte Schwestern, Mary Shelley. Wegen der Vieldeutigkeit und den Interpretationsebenen: Kafka und E.T.A. Hoffmann. Wegen des Weltenbaus: Tolkien, Martin, Rawling, Sprachlich: Charlotte Link, plottbezogen, erzählstark, bildlich und ohne schnörklige Eitelkeit.

Janna Ruth: Für Charaktertiefe und Vielseitigkeit George R.R. Martin und Robin Hobb. Joanne K. Rowling, weil es ihr gelingt, ihre Plots bis ins kleinste Detail auszubauen. Oscar Wilde und Günther Grass, weil sie das Telefonbuch erzählen könnten und ich würde begierig jedes Wort aufsaugen und Anne Bishop wegen der wahnsinnig tollen Ideen, auch wenn sie oft nicht immer bis zu Ende durchgeführt werden.

Eva-Maria Obermann aka Variemaa: Im Grunde jedes Buch, das ich lese ein bisschen. Denn auch, wenn es mir nicht gefällt, lerne ich doch etwas dabei. Tief geprägt haben mich Terry Pratchett, Herman Hesse, Luise Cooper, Isabel Allende, Walter Moers und Juli Zeh – mit ganz unterschiedlichen Richtungen und Elementen.

Diandra Linnemann: Neil Gaiman – man soll seine Latte ja nicht zu niedrig hängen. Ich bewundere, dass er sich in verschiedenen Medien und für die unterschiedlichsten Leserschaften bewegt, als sei das alles ganz normal, und dabei mit jedem Buch etwas Neues schafft. „American Gods“ ist mein Für-immer-Lieblingsbuch, das habe ich in fünf Ausführungen zu Hause.

Jasmin Engel: Hermann Hesse für seine atmosphärischen Settings und vor allem für die Tiefgründigkeit und Poesie, Thomas Hardy für seine Landschaftbeschreibungen und seinen speziellen Humor, Marion Zimmer-Bradley für ihre tollen weiblichen Charaktere jenseits von Schubladen und Ursula K. Le Guin für ihre ungewöhnliche Science-Fiction.

June Is: Ray Bradbury.

Tiphaine Somer Elin: Wilhelm Busch wegen seiner innovativen, kreativen Sprache, Karl May für seine Fantasie und den Mut sie ohne Einschränkung zu Papier zu bringen, Mark Twain für seine Professionalität und viele andere für ihre tollen Geschichten.

Esther: Ich halte Neil Gaiman und Eiichiro Oda für die besten Geschichtenerzähler unserer Zeit; Terry Pratchett und Walter Moers bringen mich auf sehr unterschiedliche Weise zum Lachen, und derzeit prägen mich Kevin Hearne und Linsey Hall enorm. Wenn ich es eines Tages schaffe, ähnlich faszinierend/witzig/ungezwungen wie einer dieser sechs zu schreiben, dann geht ein Traum in Erfüllung.

Anne Colwey: Derzeit steht die Schriftstellerin Nina George bei mir sehr hoch im Kurs, weil sie verdammt gut schreibt und sich für Autorenrechte einsetzt.

Sarah König: Niemand. Ich würde aber gern mal ein Buch schreiben, dass auf andere so einen Einfluss hat, wie Nöstlingers „Gretchen Sackmeier“-Reihe auf mich hatte.

Paula Roose: Ich habe viele Vorbilder. Tolkien, Rebecca Gablé, Lewis, … Lesen ist für mich die beste Inspiration fürs eigene Schreiben.

Karin (e.) Novotny alias EmmaN: Marion Zimmer-Bradley, weil sie die erste war (die mir begegnet ist),die Frauen als Heldinnen auftreten läßt, Neil Gaiman für seine großartige Art, Geschichten zu erzählen – und nie ein Wort zuviel!, derzeit lese ich wieder Patricia McKillip und erkenne, dass es in den 70er Jahren einiges an frauenlastiger toller Fantasy gab, die nur nicht zu uns über den großen Teich gewandert ist.

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