Fragefreitag: Was würdest du heute anders machen?

Langsam legt sich der Messeblues und wir hoffen immer noch auf den Frühling. Das kalte Wetter lässt uns ganz grüblerisch werden. Darum fragen wir heute beim #Nornenfragefreitag: Wenn du an deinen ersten Roman denkst, was würdest du heute anders machen? Macht mit in den sozialen Netzwerken, wir freuen uns auf euren Antworten.

Anne Colwey: Ich würde mir vor allem nicht mehr so einen Kopf um Alles machen, den Perfektionismus auf die Bahamas schicken und versuchen, weniger innere Ringkämpfe mit mir zu führen.

June Is: Nichts. Der war genau so, wie man sich den allerersten Roman ohne Schreibschulung und Coachings vorstellt: Grottig! Aber ich liebe ihn trotzdem.

Katharina Ushachov aka Evanesca: Oh, reden wir besser nicht darüber. Es hat seine Gründe, dass der erste von mir fertig geschriebene Roman anschließend fünf Jahre überarbeitet wurde und seit drei Jahren im Lektorat liegt. Und dabei waren die schlimmsten Klopper nicht mal mehr drin. Ich sage nur „Nebenfigur hat geheiratet, um ihre Mailadresse zu ändern“.

Jana Jeworreck aka Moira: Mir ein Lektorat suchen. Korrektorat hatte es schon. Das dazugehörige Hörbuch, so schön es auch geworden ist, einsparen. Aber es ist wie es ist und ich kann damit leben.

Jasmin Engel: Es würde definitiv eine Überarbeitung geben und nach den ProbeleserInnen noch eine zweite; ich habe meinen historischen Kurzroman einfach so gelassen und nie richtig überarbeitet.

Tiphaine Somer Elin: Ich würde mir sehr viel Zeit einräumen, um zu lernen wie ich (im Vorweg) eine SM Basis aufbaue, statt mich darauf zu verlassen, dass andere den Job tun, für den sie eingestellt wurden.)

Diandra Linnemann: Ich würde mir mehr Zeit zum Planen lassen. Da ich keinen ordentlichen Plot hatte, hat es sehr weh getan, alles Dutzende Male umzuwerfen. (Lustigerweise hatte ich das gleiche Problem bei meiner letzten Veröffentlichung auch, aber aus anderem Grund.)

Sarah König: Alles. Außer die Idee – die ist immer noch saucool. Aber ich bin jetzt auf jeden Fall besser und sicherer in meinem Handwerk. Eigentlich müsste ich meinem Priester eine zweite Chance geben.

Paula Roose: Ich würde ihn genauso wieder schreiben. Auch wenn er nicht perfekt ist. Er ist ein wichtiger Meilenstein.

Karin (e.) Novotny alias EmmaN: Das Problem (wenn es denn eines ist) bei mir ist, dass es mein erster Roman ist, an dem ich seit mehr als 10 Jahren schreibe. Und immer wieder überarbeite und anpasse, verwerfe und neu schreibe, und nie zufrieden bin. Würde ich mit etwas Neuem beginnen, so würde ich versuchen, es in einem Zug auch zu beenden, und nicht dauernd dran rumzudoktern und nie fertig zu werden.

Michelle Janßen: Ich schwanke zwischen alles und nichts. Einerseits ist der erste Roman ja typischerweise für die Schublade, andererseits ist er in meinem Fall wirklich unfassbar unterirdisch!

Sienna Morean: Weniger Rechtschreibfehler einzubauen. Ansonsten nichts.

Grumpy Moon: Mehr recherchieren. Ich hasse es zwar, und es geht auch gegen meine „Schreiben soll Spaß machen und keine wissenschaftliche Hausarbeit für die Uni werden“-Philosophie, aber hätte ich mir damals die Mühe gemacht, würde mir heute einiges leichter fallen.

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