EmmaN stellt vor: Heiler-Magier #Fabelwesen

Fabelwesen im Nornennetz

Heiler-Magier sind eine Kaste. Es gibt keinen willentlichen Ein- bzw Austritt, keinen gemeinsamen Glauben. Heiler-Magier sind per Definition „gottlos”.

Erwählt wird, wer magisch begabt ist und rechtzeitig gefunden und in die Kaste eingegliedert wird. Die Zugehörigkeit endet mit dem Tod (freiwillig oder unfreiwillig). Einzig ausschlaggebend ist die Begabung und die Aufnahme in die Kaste in frühem jugendlichem Alter. Die magische Begabung äußert sich durch die Fähigkeit zum Gedankenlesen und durch einfache Telekinese.

Im Rahmen ihrer Ausbildung lernen junge Heiler-Magier noch viele Spielarten der Magie, wie das teilweise oder gänzliche Durchdringen fester Stoffe, den Eintritt in die Zwischenzeit; Schatten über sich werfen und vieles mehr. Schwerpunkt der Ausbildung ist immer die Heilkunst in all ihren Facetten (außer der Musik) sowie die Kunst des Henkens. Letzteres ist ein Erbe aus der Zeit des Großen Krieges, als Heiler-Magier noch bevorzugt als Kriegsmagier, Folterer und Exekutoren eingesetzt wurden.

Heiler-Magiern wird beigebracht, dass sie nicht wie andere Menschen sind und sich daher auch nicht mit deren Maßstäben messen sollen. Sie stehen selbst außerhalb jedweder normaler Rechtsprechung.

Jeder Mensch, der einen Heiler-Magier attackiert, darf und soll sofort getötet werden, um die rechtliche Unantastbarkeit der Heiler-Magier herauszustellen. Magische Tricks und Spielereien sollen bewusst angewendet werden, um den Ruf der Kaste weiter zu stärken, auf dass sie respektiert und auch gefürchtet werden. Heiler-Magiern ist es verboten zu singen und vor Patienten – zum Zwecke der Heilung – Instrumente zu spielen, um sich so von den Lyv-Meistern abzugrenzen. 

Besonderheiten der Kaste:

Sie tragen schwefelgelbe Roben, mit blauen Streifen abgesetzt (ja nach Rang). In Ihren Handflächen sind magische blaue Zeichen eintätowiert, die sie aktiv für ihre Aufgaben einsetzen.

Heiler-Magier unterliegen schweren Restriktionen. Sie haben kein Recht auf Niederlassung an einem anderen Ort als einem der Tempel der Heiler-Magier. Keine familiäre Bindung jedweder Art ist gestattet und möglich (keine Ehepartner, keine Kinder, Herkunftsfamilie ist unbekannt – jedwede Erinnerung daran wird bei Eintritt in die Kaste gelöscht). Es ist den normalen Heiler-Magiern nicht erlaubt, länger als 10 Monate am selben Ort zu verweilen, außer es ist ein Heiler-Magier Tempel. Nur Magier-Meistern ist es gestattet, ihren Aufenthaltsort selbst zu wählen. Sie sind weisungsfrei.

Es gibt kein Recht auf Grundbesitz, sie können niemals ein politisches Amt antreten, dürfen weder herrschen noch Truppen kommandieren. Daher haben sie auch kein Recht auf Untertanen außer dem Besitz von Sklaven. Bis zu drei Leibeigene sind ihnen erlaubt. Jegliche Einmischungen in politisches Geschehen haben zu unterbleiben. Sie dürfen in niemandes Dienst treten und keiner Glaubensgemeinschaft beitreten.

Ihr Besitz gehört nach ihrem Tod der Gemeinschaft, sie verfügen über kein Recht zu erben oder zu vererben.

 TUNOR (Arbeitstitel)

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M. Stadelmann, A. Mirowna, B. Unghulescu, Mikaela Sandberg mit SCHWEIG STILL und IM RAUSCH bei Ullstein. Freie Autorin, Lektorin, Ex-Verlegerin, Hat das #nornennetz mitgegründet

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